Tipps und Infos zur Hundehaltung

Bevor ein Welpe als Familienhund angeschafft werden soll, muss man genau überlegen, ob die Möglichkeit der Tierhaltung gegeben ist.

Ein Labrador-Retriever ist ein putziger kleiner Welpe, allerdings bleibt er nicht so klein. Der Labrador-Retriever zählt zu den großen Hunden. Ein Rüde hat ein Widerristmaß von 56 bis 57 cm. Eine Hündin ist ca. 2 cm kleiner, mit einem Widerristmaß von 55 bis 56 cm. Ein Labrador ist ein kräftiger muskulöser Hund. Er benötigt entsprechend seiner Größe ausreichend Platz. Günstig ist neben dem Platz im Haus, auch ein Auslauf im Garten. Die ersten zwei Wochen sollte ein Welpe rund um die Uhr betreut werden. Der größte Einschnitt in seinem Leben ist die Trennung von seiner Mutter und seinen Wurfgeschwistern. Auch nach der Eingewöhnungszeit benötigt der Hund Aufmerksamkeit, wenn auch nicht mehr so intensive wie zu Anfang. Ein Hund muss Tier- und artgerecht gehalten werden. Der Labrador ist ein echter Familienhund und macht einfach alles mit. Er ist keineswegs scheu und geht auf jeden Menschen freundlich zu. Labradore sind in keinem Fall aggressiv oder sehr misstrauisch. Weil diese Hunde im Ursprung Jagdhunde und Apportierhunde sind, eignen sie sich sehr gut zum Laufen und spazieren gehen. Sie lieben Wasser und schwimmen gern. Durch ihr freundliches geduldiges Wesen eignen sie sich hervorragend für einen Haushalt mit Kindern. Labrador-Retriever möchten ihrem Halter gefallen und beweisen auch im Umgang mit kleinen Kindern sehr viel Geduld und Ruhe.

Was sollte man beim Kauf beachten?

Wer sich einen Welpen zulegen möchte, sollte sich genauestens über den Züchter informieren. Ein guter Züchter ist in einem Hundezucht Verzeichnis aufgeführt und der Stammbaum ist einsehbar. Ein Welpe sollte erst nach Vollendung der 9. Woche von der Mutter getrennt werden. Gut ist es, wenn man schon vor der eigentlichen Trennung Kontakt zum Welpen aufnimmt. Die ersten Impfungen sollte der Züchter schon vorgenommen haben. Dennoch kann es nicht schaden den Welpen beim Tierarzt vorzustellen. Denn erst einmal muss auch der Tierarzt ausgesucht werden und außerdem kann er die Gesundheit oder ein bestehendes Gesundheitsproblem so frühzeitig erkennen. Der Preis sollte übrigens kein Kaufkriterium sein. Rassehunde vom eingetragenen Züchter haben Ihren Preis und dieser ist für einen gesunden kräftigen Hund durchaus berechtigt. Von sehr günstigen Hunden sollte man die Hände lassen. Hunde fressen ausschließlich Hundefutter. Beim Züchter sollte man sich über das altersentsprechende Hundefutter informieren. Grundsätzlich sollte ein Hund kein Essen vom Tisch bekommen. Leckereien zur Belohnung gibt es auch für Hunde.

Was braucht mein Welpe?

Im Grunde benötigt ein Welpe ein welpensicheres Haus bzw. Grundstück. Alle Gegenstände, die er verschlucken könnte, sollten entfernt werden und es muss alles gesichert werden, wo der Welpe sich verletzen kann. Dann benötigt er Näpfe für Futter und Wasser, sowie einen Schlafplatz. Ein geeignetes Hundekissen oder ein Hundekörbchen eignen sich gleichermaßen. Wenn der Welpe ein Halsband, eine Leine und einige Spielsachen bekommt, ist der genügsame ruhige Hund auch schon zufriedengestellt. Zur Eingewöhnung benötigt der Welpe etwas Zeit und sehr viel Zuwendung. Als Erstes sollte er stubenrein erzogen werden. Anfangs wird es noch ein paar mal zu einem Malheur kommen, aber im Grunde sind Labrador-Retriever sehr intelligent und wissbegierig. Er lernt spielend schnell und ihm macht das Erlernte auch Spaß. Man muss bedenken, dass ein Welpe alles, was er als kleiner Hund erlernt, auch als erwachsener Hund an den Tag legt. Ein gut erzogener Hund, kann sowohl als Blinden- als auch als Diabetiker-Hilfshund ausgebildet werden. Er unterstützt den Halter auch, durch seine ruhige ausgeglichene Art. Die Zeit, die man zur Ausbildung seines Hundes investiert, zahlt sich ein Hundeleben lang aus.

Wer seinem Labrador-Retriever Welpen Zuneigung und Nähe entgegenbringt, wird mit einem treuen und liebevollen Wegbegleiter für die gesamte Familie belohnt.

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